Fachabteilung
Allgemein- und Viszeralchirurgie

Sekretariat
Frau Germann-Kröner
Tel: 0228. 543-2301
Fax: 0228. 543-2311

Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Andreas_Tueler_CA_CH_J Chefarzt
Prof. Dr. Andreas Türler

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Stefan-Klozoris_OA_CH_J Vertreter MIC-Zentrum
Dr. Stefan Klozoris

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Michael_Miessen_OA_CH_J Oberärzte
Leitender Oberarzt
Michael Miessen

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Uwe_Puetz_OA_CH_J Dr. Uwe Pütz
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Min-Son_CH_JH Dr. Min-Seop Son
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
platzhalter Priv. Doz. Dr. Marcus Overhaus
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
A_Achenbach-Uckermann_OA_J Dr. Annegret Achenbach-Uckermann
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

dkg-darm-logo

dkg-logo

idzb-logo

 

Zert-Ref-Minimalinv

 

Zert-Komp-SchilddrChir

 

Zert-Komp-AdiposChir

icon-johanniter_38x38icon-wald_38x38_low

Allgemein- und Viszeralchirurgie

in der Betriebsstätte Johanniter-Krankenhaus

 

Die folgenden Seiten bieten Ihnen einen Überblick über das medizinische Leistungsangebot und die Besonderheiten der Abteilung für Allgemeine Chirurgie, über die Mitarbeiter und über die organisatorischen Abläufe bei einer ambulanten oder stationären Behandlung in der Klinik.

 

Das Ziel unserer Arbeit ist eine optimale und qualitätsorientierte Behandlung mit modernsten Techniken und nach den aktuellen Erkenntnissen der medizinischen Forschung. Wir setzen uns dafür ein, dass die ambulante und stationäre Behandlung für Sie so angenehm und reibungslos wie möglich erfolgt.

 

Besondere Berücksichtigung finden nicht nur Ihre medizinischen Belange, sondern auch Ihre persönlichen und seelischen Bedürfnisse, basierend auf einer intensiven Zusammenarbeit zwischen dem pflegerischen, physiotherapeutischen, seelsorgerischen und ärztlichen Personal.

 

 

 

Leistungsbereiche

 

Viszeralchirurgie (Eingeweidechirurgie)


In dem Fachgebiet der Viszeralchirurgie werden an unserer Klinik Erkrankungen der inneren Organe des Bauch- und des Brustraumes behandelt. Einer unserer wesentlichen Schwerpunkte ist hierbei die gewebeschonende operative Behandlung bei Krebserkrankungen des Verdauungstraktes (Darm, Magen, Speiseröhre, Bauchspeicheldrüse, Leber, etc.).

 

Bei der Behandlung des Mastdarmkrebses sind wir bestrebt, soweit aus Radikalitätsgründen möglich, auch bei tiefem Tumorsitz den Afterschließmuskel zu erhalten. Darüber hinaus umfasst das operative Spektrum die Behandlung gutartiger Erkrankungen des Magen-/Darmtraktes, wie Divertikulitis, M. Crohn, Colitis Ulcerosa, Gallensteine, Refluxerkrankung, etc.


Durch Erfüllung der Mindestmengenregelung und Sondergenehmigung der Krankenkassen werden an unserer Abteilung Bauchspeicheldrüsenoperationen (Pankreas) und Speiseröhrenoperationen (Ösophagus) jeglicher Art durchgeführt. Das Johanniter-Krankenhaus ist als Teil des Integrativen Darmzentrums Bonn/Rhein-Sieg: Darmzentrum und Onkologisches Zentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.

Darüber hinaus ist die Abteilung von der DGAV (Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie) als Referenzzentrum für Minimal-Invasive Chirurgie, als Kompetenzzentrum für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie und als Kompetenzzentrum für Adipositas- und Metabolische Chirurgie zertifiziert.

 

 

Onkologische Chirurgie (Krebschirurgie)


Die moderne Krebsbehandlung ist in einem stetigen Wandel und innovative Behandlungskonzepte haben dazu geführt, dass Tumorerkrankungen heutzutage in einem höheren Ausmaß geheilt oder zumindest in einen stabilen Zustand gebracht werden können.

 

Hierfür ist entscheidend, dass die verschiedenen Fachärzte, wie Onkologen (Krebsspezialisten), Strahlentherapeuten, Chirurgen, Gastroenterologen (Magen-/Darmspezialisten), Radiologen und niedergelassene Ärzte eng zusammenarbeiten und die konservative mit der operativen Therapie aufeinander abstimmen.

 

Die Evangelischen Kliniken bieten hierbei eine optimale Struktur bzw. Ausstattung und verfügen über ausgewiesene Spezialisten, um die moderne Krebstherapie erfolgreich betreiben zu können. Regelmäßig finden interne und externe Konferenzen statt, bei denen interdisziplinäre und individuelle Behandlungskonzepte unter Berücksichtigung hochaktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse erstellt werden.

 

Zu nennen sind neben klinikinternen chirurgisch-radiologischen Konferenzen und interdisziplinären Tumorkonferenzen auch Veranstaltungen des Integrativen Darmzentrums Bonn/Rhein-Sieg (IDZB), des Onkologischen Zentrum Bonn/Rhein-Sieg & Partner und des Tumorzentrums Bonn e.V. Hierbei werden individuelle multimodale Behandlungskonzepte erarbeitet. Falls notwendig, werden Chemotherapie, Bestrahlung und Operation kombiniert und aufeinander abgestimmt. Operativ-technisch bietet die Chirurgische Abteilung alle modernen Operationsverfahren bei Krebserkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Leber und der Bauchspeicheldrüse. Zu nennen sind insbesondere die Minimal-Invasive Chirurgie bei Darmkrebs, die Minimal-Invasive Bauchspeicheldrüsenteilentfernung und die Entfernung des Bauchfelles (Peritonektomie) mit anschließender hyperthermer intraperitonealer Chemotherapie, sog. HIPEC-Verfahren bei Peritonealkarzinose (Krebsabsiedlungen im Bauchraum). Das Johanniter-Krankenhaus ist Onkologisches Zentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.

 

Zu einer Krebsbehandlung gehört aber nicht nur eine medizinische Therapie auf höchstem Niveau, sondern auch eine intensive menschliche Betreuung. Diese ist an der Klinik durch besonders geschultes pflegerisches und ärztliches Personal gewährleistet. Darüber hinaus unterstützen Psychoonkologen und Seelsorger die Arbeit am kranken Menschen.

 

 

Minimal-Invasive-Chirurgie (Schlüssellochchirurgie)


Die Abteilung ist besonders auf die Minimal-Invasive-, bzw. „Schlüsselloch“-Chirurgie spezialisiert. Hierbei sind Operationsverfahren gemeint, bei denen über Kamerasysteme operiert wird. Daher werden nur „minimale“ Schnitte benötigt, um Kamera und Instrumente benutzen zu können.

 

In der Bauchchirurgie entspricht das der sog. laparoskopischen Chirurgie und in der Brustkorbchirurgie der sog. Thorakoskopie oder Mediastinoskopie. Die Vorteile für den Patienten sind nicht nur das günstigere kosmetische Ergebnis, sondern auch die Minderung der Schmerzen nach der Operation, die schnellere Erholung, die frühzeitige Entlassung aus der stationären Behandlung und die kurzfristige Wiedererlangung der körperlichen Belastbarkeit.

 

Mit moderner Technik werden in der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie neben den gängigen minimal-invasiven Eingriffen wie der Gallenblasenentfernung, der Blinddarmentfernung, der Sigmaresektion bei Divertikulitis, der Anti-Refluxchirurgie (Fundoplicatio) und der Bruchversorgung bei Narben- oder Leistenhernien auch hochkomplexe minimal-Invasive Operationen durchgeführt (Darmteilentfernungen, Darmkrebsoperationen, Magenoperationen, Milzentfernung, Bauchspeicheldrüsenteilentfernung, Leberchirurgie, Schilddrüsenchirurgie und Adipositaschirurgie wie Magenband, Magenschlauch oder Magenbypass). Die Abteilung ist von der DGAV (Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie) als Referenzzentrum für Minimal-Invasive Chirurgie und als Kompetenzzentrum für Adipositas- und Metabolische Chirurgie zertifiziert.

 

 

Endokrine Chirurgie (Chirurgie bei Erkrankungen der Schilddrüse, der Nebenschilddrüse und der Nebenniere, etc.)


Die operative Behandlung bei Erkrankungen der Schilddrüse und der Nebenschilddrüsen ist traditionell ein Spezialgebiet unserer Klinik. Die Abteilung ist von der DGAV (Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie) als Kompetenzzentrum für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie zertifiziert.

 

In Abhängigkeit der erhobenen Befunde führen wir in minimal-invasiver bzw. videoassistierter Technik mit kurzen Schnitten die Entfernung des erkrankten Schilddrüsen- oder Nebenschilddrüsengewebes durch (MIVAT-Technik = Minimal-invasive Video assistierte Thyreoidektomie).

 

Bei Frauen bieten wir zusätzlich eine weitere moderne Methode an, mit der ohne jeglichen Schnitt im Bereich des Halses die Schilddrüse entfernt werden kann. Hierbei handelt es sich um die aus Japan stammende, sog. ABBA-Methode (axillo-bilateral-breast approach), die bisher nur in wenigen Zentren in Deutschland durchgeführt wird. Operiert wird hierbei über ein Kamerasystem, als Zugang dienen minimale Schnitte am Rand des Brustwarzenvorhofes und in der rechten Achselhöhle.

 

Die kosmetischen Ergebnisse sind dementsprechend hervorragend. Zur Durchführung der genannten Methoden verfügen wir über eine moderne apparative Ausstattung, u.a. dem sog. Neuromonitoring, das zum Aufsuchen und Schonen der Stimmbandnerven dient.

 

 

Proktologie (Behandlung bei Erkrankungen des Enddarmes und Analbereiches)


Sehr belastend können Erkrankungen des Anus und des Enddarmes, wie Hämorrhoiden, Analfisteln, Fissuren und Inkontinenzprobleme (unwillkürlicher Stuhlabgang) sein.

 

Häufig werden die entsprechende Beschwerden sehr lange ertragen, bevor ärztliche Hilfe in Anspruch genommen wird. In unserer spezialisierten Sprechstunde werden intensive Beratungen und erschöpfende Untersuchungen durchgeführt, um der jeweiligen Ursache auf den Grund zu gehen und um einen optimalen individuellen Behandlungsplan aufzustellen.

 

Je nach Schweregrad können konservative oder operative Therapieverfahren zum Einsatz kommen. Hierbei werden alle modernen chirurgischen Verfahren, wie die Longo-Hämorrhoidenoperation, die STARR-Operation und die Trans-STARR Methode angewendet (STARR = Stapled Trans Anal Rectal Resection bei Mastdarmprolaps oder Rektozele.

 

Zentren und Kooperationen

 

Zertifiziertes Darmzentrum (Deutsche Krebsgesellschaft: DKG)
(im Integrativen Darmzentrum Bonn/Rhein-Sieg e.V. (IDZB))


Die Abteilung ist Mitglied und Kooperationspartner im Integrativen Darmzentrum Bonn/Rhein Sieg e.V., in dem sich Gastroenterologen, Onkologen, Chirurgen und weitere Kooperationspartner der Region zur Optimierung der Behandlung des Darmkrebses zusammengeschlossen haben.

 

Ziel ist eine optimal aufeinander abgestimmte, fachübergreifende Darmkrebsbehandlung. Hierbei werden zusätzlich zu den klinikeigenen Maßnahmen die Abläufe zwischen den niedergelassenen Ärzten und dem Krankenhaus optimiert.

 

Die Ziele des IDZB sind u.a.:

  • Verbesserung der Versorgungsqualität von Patienten mit Darmkrebs.
  • Verlängerung der Überlebenszeit bei Darmkrebs und die Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen.
  • Optimierte zeitnahe durchgeführte Diagnostik, Behandlung, Betreuung und Nachsorge von Patienten mit Darmkrebs.
  • Orientierung von Diagnostik, Therapie und Nachsorge an bestehenden Leitlinien und Evidence based medicine.
  • Qualitätssicherung mit regelmäßigen Qualitätskontrollen zur Verbesserung der Effizienz des Darmzentrums.

 

Im Jahr 2009 wurde das Johanniter Krankenhaus Bonn im Integrativen Darmzentrum Bonn/Rhein-Sieg als erstes Darmzentrum der Region mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. zertifiziert. Durch das Qualitätsmanagement wird im flächendeckend arbeitenden Darmzentrum die Erfüllung von Mindestvoraussetzungen vorgeschrieben und eine Versorgung, die sich an Leitlinien und neuestem Wissen orientiert, garantiert.

Die Anwendung neuer Therapieformen soll allen Betroffenen ermöglicht werden. Das Projekt wird von der Deutschen Krebshilfe unterstützt.

Zur Überprüfung der Ergebnisqualität wird regelmäßig ein Benchmarking mit anderen national beteiligten Kliniken durchgeführt.


> Videoclip über das Darmzentrum an den Evangelischen Kliniken

 

Das Darmzentrum an den Evangelischen Kliniken Bonn gGmbH ist Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft Deutscher Darmzentren (ADDZ).
www.ag-darmzentren.com

 

Zertifiziertes Onkologische Zentrum (DKG)

(im Onkologischen Zentrum Bonn/Rhein-Sieg & Partner)

 

Das onkologische Zentrum fasst unter seinem Dach die bestehenden Organzentren und weitere onkologische Bereiche zusammen. Fußend auf den onkologischen Praxen und Partnern bieten wir den betroffenen Menschen im Raum Bonn/Rhein-Sieg Leistungen bei Krebserkrankungen sowohl ambulant als auch stationär an. Um eine Behandlung auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft anbieten zu können, besprechen wir die individuelle Therapieoption in unserem interdisziplinären Tumorboard, einer gemeinsamen wöchentlichen Fallbesprechung von Onkologen, Operateuren der verschiedenen Fachdisziplinen, Pathologen, Strahlentherapeuten, Nuklearmediziner und weiterer Experten. Über die ärztliche und pflegerische Betreuung hinaus bieten wir Patienten und deren Angehörigen psychosoziale, seelsorgerische und weitere Unterstützung in supportiven Bereichen an, um die Bewältigung der Erkrankung zu erleichtern.  

Wir fördern die klinische Forschung und prüfen im Einzelfall, ob eine Behandlung im Rahmen einer klinischen Studie neue und möglicherweise bessere Therapieoptionen eröffnet. Zur Qualitätssicherung führen wir eine interne Datenbank, die uns die Ermittlung von Qualitätskennzahlen ermöglicht und Hinweise zur weiteren Verbesserung unserer Abläufe und Standards liefert.

Die Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie an den Evangelischen Kliniken Bonn gGmbH wurde als Sektion Onkologische Chirurgie mit den Krebserkrankungen der Speiseröhre, des Magens, der Bauchspeicheldrüse (Pankreas), des Darms und der Schilddrüse von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert (www.oz-bonn.de)


Zertifiziertes Referenzzentrum für Minimal Invasive Chirurgie (CAMIC/DGAV)


Die Abteilung ist besonders auf die Minimal-Invasive-, bzw. „Schlüsselloch“-Chirurgie spezialisiert. Hierbei sind Operationsverfahren gemeint, bei denen über Kamerasysteme operiert wird. Daher werden nur „minimale“ Schnitte benötigt, um Kamera und Instrumente benutzen zu können. Mit moderner Technik werden in der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie neben den gängigen minimal-invasiven Eingriffen wie der Gallenblasenentfernung, der Blinddarmentfernung, der Sigmaresektion bei Divertikulitis, der Anti-Refluxchirurgie (Fundoplicatio) und der Bruchversorgung bei Narben- oder Leistenhernien auch hochkomplexe minimal-Invasive Operationen durchgeführt (Darmteilentfernungen, Darmkrebsoperationen, Magenoperationen, Milzentfernung, Bauchspeicheldrüsenteilentfernung, Leberchirurgie, Schilddrüsenchirurgie und Adipositaschirurgie wie Magenband, Magenschlauch oder Magenbypass)

Im Jahr 2011 wurde die Abteilung von der CAMIC (Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für Minimal Invasive Chirurgie) der DGAV (Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie) mit dem höchsten Zertifikat als Referenzzentrum für Minimal Invasive Chirurgie erfolgreich zertifiziert. www.dgav.de/zertifizierung.html: „Mit ihrer Initiative, chirurgischen Abteilungen Zertifikate zu verleihen, möchte die DGAV dazu beitragen, dass die Qualität in den Kliniken zu verbessert und gleichzeitig transparent gemacht wird. Wenn eine chirurgische Klinik diese Kriterien nachweisen kann, ist davon auszugehen, dass hier Chirurgie auf hohem Niveau betrieben wird.“ Das Zertifikat gilt vom 01.12.11 bis zum 30.11.2014. Aktuell sind in Deutschland nur 12 Abteilungen mit einem solchen Zertifikat ausgezeichnet.

 

 

Zertifiziertes Kompetenzzentrum für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie (CAEK/DGAV)
(im Kompetenznetz Schilddrüse Bonn/Rhein-Sieg e.V.)


Schilddrüsenerkrankungen erfordern die Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen, um eine optimale Versorgung der Patienten sicherzustellen. Spezialisten aus verschiedenen Disziplinen der Region Bonn-Rhein-Sieg haben sich zusammengefunden und einen Verein gegründet, damit dieses Ziel verwirklicht werden kann.

 

In dem sogenannten „Kompetenznetz Schilddrüse Bonn/Rhein-Sieg e.V.“ werden moderne konservative und operative Behandlungskonzepte aufeinander abgestimmt. Darüber hinaus finden interdisziplinäre Fallkonferenzen statt. Regelmäßig werden Fortbildungsveranstaltungen für medizinisches Personal und Patienteninformationsveranstaltungen durchgeführt.

1. Vorsitzender des Vereines, in dem viele niedergelassene Kolleginnen und Kollegen beteiligt sind, ist der Nuklearmediziner Prof. Dr. H. Palmedo aus der Gemeinschaftspraxis für Radiologie und Nuklearmedizin Bonn (Dr. W. Wolfgarten). Die Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie ist Gründungsmitglied des Vereins und Prof. Dr. Türler ist als 2. Vorsitzender tätig.

 

Die endokrine Chirurgie, insbesondere die Behandlung von gut- und bösartigen Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenerkrankungen ist traditionell ein Schwerpunkt der Chirurgischen Abteilung des Johanniterkrankenhauses und wird mit modernsten Methoden in hoher Fallzahl betrieben. Im Jahr 2011 wurde die Abteilung als Kompetenzzentrum für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie von der CAEK (Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Endokrinologie) der DGAV (Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie) erfolgreich zertifiziert (www.dgav.de/zertifizierung/chirurgische-endokrinologie.html). Das Zertifikat gilt vom 01.01.12 bis zum 31.12.2014. Aktuell sind in Deutschland nur 23 Abteilungen mit einem solchen Zertifikat ausgezeichnet.

 

 

Zertifiziertes Kompetenzzentrum für Adipositas- und metabolische Chirurgie (CAADIP/DGAV)
(im Interdisziplinären Adipositaszentrum Bonn/Rhein-Sieg e.V)


Vor dem Hintergrund der zunehmenden Fettleibigkeit in Deutschland und den damit in Zusammenhang stehenden Gesundheitsproblemen haben sich auf die Adipositasbehandlung spezialisierte Therapeuten der Region Bonn/Rhein-Sieg zu einem interdisziplinären Adipositaszentrum zusammengeschlossen, um optimale individuelle Behandlungskonzepte für Betroffene anzubieten.

 

Die Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie ist Gründungsmitglied des Vereins und Prof. Dr. Türler arbeitet dort als 1. Vorsitzender. Neben dem ärztlichen Bereich sind weitere Fachkräfte und Spezialisten wie Diätberater, Psychologen, Psychiater, Physiotherapeuten und Sporttrainer an der Behandlung der Adipositaspatienten beteiligt.

Viele Institutionen arbeiten hierbei eng zusammen: die Evangelischen Kliniken Bonn gGmbH, das Universitätsklinikum Bonn, der Landschafts-Verbandes Rheinland (LVR-Klinik Bonn), der Verein für Behindertensport Bonn/Rhein-Sieg e.V. (VfB), etc..

 

Der Patient profitiert von der ganzheitlichen Versorgung „aus einer Hand“. Ein reger Informationsaustausch unter Betroffenen erfolgt darüber hinaus in der Selbsthilfegruppe Adipositaszentrum Bonn.

 

Im Jahr 2011 wurde die Abteilung als Kompetenzzentrum für Adipositas- und metabolische Chirurgie von der CAADIP (Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für Adipositastherapie) der DGAV (Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie) erfolgreich zertifiziert (www.dgav.de/zertifizierung/adipositas-und-metabolische-chirurgie.html). Darüber hinaus sehen die Krankenkassen vor, dass Adipositaschirurgie vorwiegend an zertifizierten Zentren durchgeführt wird. Das Zertifikat gilt vom 01.11.11 bis zum 31.10.2014. Aktuell sind in Deutschland nur 25 Abteilungen mit einem solchen Zertifikat ausgezeichnet. In der Großregion Köln/Bonn ist die Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie das einzigste zertifizierte Zentrum

 

 

Beckenbodenzentrum Bonn


Die Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie arbeitet eng mit der Gemeinschaftspraxis für Frauenheilkunde und Urogynäkologie Dr. U. Stier und Dr. R. Schäfer zusammen. Die auf dem Gebiet der Beckenbodenerkrankungen renommierte Praxis bereitet derzeit die Gründung eines Bonner Beckenbodenzentrums vor.

Ziel ist es, Patientinnen, die unter Beckenboden- und Kontinenzproblemen leiden, eine kompetente und zentrale Anlaufstelle zu bieten. Im Focus der Diagnostik und Behandlung stehen Erkrankungen des Beckenbodens, insbesondere Inkontinenz, Obstipation (Verstopfung), Blasen und Scheidenprobleme, aber auch Mastdarm- und Anus-Erkrankungen (Proktologie).

In diesem Zusammenhang besteht eine enge Kooperation mit Herrn Prof. Dr. B. Kreft aus der Gemeinschaftspraxis für Radiologie und Nuklearmedizin Bonn (Dr. W. Wolfgarten). Prof. Dr. Kreft ist Spezialist für die Durchführung von dynamischen Beckenboden-MRT-Untersuchungen. Durch diese moderne Untersuchungsmethode können die Ursachen belastender Stuhlentleerungsprobleme weiter eingegrenzt werden.

Stehen Erkrankungen des Mastdarmes oder des Anus im Vordergrund, bietet die Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie alle modernen chirurgischen Therapieverfahren, wie die Longo-Hämorrhoidenoperation, die STARR-Operation und die Trans-STARR Methode (STARR = Stapled Trans Anal Rectal Resection bei Mastdarmprolaps oder Rektozele.

 

 

 

Sprechstunden & Ambulanzen

 

Notfälle, Unfälle
24-Stundendienst
Tel. 0228-543-3009 (Ambulanz)
Tel. 0228-543-3020 (Dienstarzt)

 

Überweisungssprechstunde
Montag-Freitag: 08:30-13:00 Uhr
Tel. 0228-543-2302

 

Privatsprechstunde Prof. Dr. Türler
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag: 15:00-17:00 Uhr
Tel. 0228.543-2301

 

Darmkrebssprechstunde
(Integratives Darmzentrum Bonn/Rhein-Sieg e.V.)

Dienstag: 14:00-17:00 Uhr
Tel. 0228.543-2301

 

Stomasprechstunde (Darmausgänge)
Dienstag: 14:00-17:00 Uhr
Tel. 0228.543-2302

 

Proktologie- (Enddarmerkrankungen),
Obstipation- und Inkontinenzsprechstunde

Dienstag: 09:00-13:00 Uhr
Tel. 0228.543-2302

 

Adipositassprechstunde (Übergewicht)
Donnerstag: 09:00-13:00 Uhr
Tel. 0228.543-2301

 

Endokrine Sprechstunde

(Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Nebenniere)

Donnerstag: 09:00-16:00 Uhr

Tel. 0228.543-2302


BG-Sprechstunde (Berufsgenossenschaft)
Montag: 08:30-12:00 Uhr
Tel. 0228.543-2302

 

 

 

Behandlungsinformationen

 

 

Multimodales „Fast-Track“-Behandlungskonzept


Ein wesentlicher Schlüsselfaktor für die körperliche und psychische Erholung des Patienten und für mögliche Komplikationen nach einer Operation ist die Stressreaktion. Diese wird durch verschiedenste Faktoren beeinflusst.

Zu nennen sind insbesondere Schmerzen, Bettlägerigkeit, Flüssigkeitseinlagerung, Nüchternheit und die so genannte „Verkabelung“ mit Drainagen, Harnblasenkatheter, Magensonde und Infusions-Zugängen. Somit sind die Erholung und vielerlei Komplikationen als ein multifaktorielles Problem anzusehen. Dementsprechend können die genannten Probleme nur überwunden werden, wenn die verschiedenen Fachärzte, wie Chirurgen und Anästhesisten, das Pflegepersonal und die Physiotherapie eng zusammenarbeiten.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, haben wir an der Klinik das moderne so genannte „Fast-Track-Behandlungskonzept“ eingeführt. Durch eine verbesserte Schmerzbehandlung während und nach der Operation, durch eine Veränderung der chirurgischen Technik, durch die Reduktion der „Verkabelung“ auf das notwendigste, durch eine Verbesserung der Zusammenarbeit aller beteiligten Therapeuten und eine optimierte Fürsorge reduzieren wir die Stressreaktion im Rahmen einer Operation auf ein Minimum.

Das Ergebnis ist eine schnellere Erholung des Patienten von der Operation, eine Verminderung der Komplikationen und eine Verkürzung des stationären Aufenthaltes.

 

 

Wie werden die Operationen durchgeführt? (alphabetische Auflistung)

 

Adipositaschirurgie
Die Klinik ist spezialisiert auf chirurgische Eingriffe bei Übergewicht. Die Indikation zur Operation wird bei starkem Übergewicht (BMI > 40 oder BMI > 35 mit Begleiterkrankungen) und einem Versagen der konservativen Therapie, bestehend aus Ernährungsberatung, körperlicher Betätigung und ggf. Psychotherapie gestellt.

Bei der Indikationsstellung besteht eine enge Zusammenarbeit mit Endokrinologen, Psychotherapeuten und der Selbsthilfegruppe. Die spezialisierten Therapeuten der Region haben sich in dem Interdisziplinären Adipositaszentrum Bonn/Rhein-Sieg e.V. zusammengeschlossen um die Therapie der Übergewichtigkeit besser aufeinander abzustimmen und zu optimieren.

Einmal monatlich finden sog. Adipositasboards statt, in denen die entsprechenden Fälle besprochen werden, um eine optimierte Therapie einzuleiten. Je nach Schweregrad der Übergewichtigkeit, vorhandenen Begleiterkrankungen und dem individuellen Essverhalten werden eine Magenbandimplantation, Magenschlauchoperation (sog. „Gastric Sleeve“-Methode oder „Sleeve Gastrectomy“) oder die Magenbypassoperation durchgeführt.

Alle Eingriffe führen wir primär in minimal-invasiver Operationstechnik durch. Durch eine entsprechende Operation kann in 1-2 Jahren eine Minderung des Übergewichtes um 50-70% erreicht werden. Darüber hinaus können Begleiterkrankungen, wie Bluthochdruck, Zuckerkrankheit und das Schlafapnoesyndrom in 50-80% geheilt werden.

 

 

Bauchspeicheldrüsenchirurgie
In der chirurgischen Abteilung werden alle gut- und bösartigen Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse auch operativ behandelt. Handelt es sich um eine bösartige Erkrankung, kann es notwendig sein, angrenzende Organe, wie den Zwölffingerdarm oder die Milz zu entfernen. Darüber hinaus werden die Lymphabflusswege bzw. Lymphknoten mit entfernt, um alle bereits verstreuten Tumorzellen zu eliminieren.

Bei einer chronischen Bauchspeicheldrüsenerkrankung (Pankreatitis) können durch eine Teilentfernung des Bauchspeicheldrüsenkopfes mit Erhalt des Zwölffingerdarmes andauernde Schmerzen oder Galleabflussprobleme effektiv gemindert werden. Bei Tumoren im Bachspeicheldrüsenschwanz- oder Körper werden die Operationen auch minimal-invasiv durchgeführt.

 

 

Blinddarmentfernung
Je nach vorliegenden individuellen Voraussetzungen und Ausdehnung der Blinddarmentzündung wird die Operation minimal-invasiv oder offen durchgeführt. Der Vorteil der minimal-invasiven Blinddarmentfernung liegt in der möglichen Mitbeurteilung benachbarter Organe, wie den Eierstöcken und der Gebärmutter. Ein besonderes Anliegen unsererseits ist es immer, die Erholung des Patienten zu beschleunigen und ein gutes kosmetisches Ergebnis zu erzielen.

 

 

Darmchirurgie
In der Abteilung werden schwerpunktmäßig sowohl gutartige als auch bösartige Erkrankungen des Darmes operativ behandelt. Routinemäßig wenden wir, falls hierfür keine Kontraindikation besteht, die minimal-invasive Chirurgie (Knopflochchirurgie) an.

Die Vorteile für den Patienten sind geringere Schmerzen, eine schnellere Erholung nach der Operation und ein günstigeres kosmetisches Ergebnis. Bei bösartigen Erkrankungen des Darmes richtet sich die Operationsmethode auch nach der individuellen Ausdehnung des Tumors. Wenn immer vertretbar, versuchen wir die Anlage eines künstlichen Darmausganges zu vermeiden.

Die Darmchirurgie wird mit dem modernen so genannten „Fast-Track-Behandlungskonzept“ durchgeführt. Durch eine verbesserte Schmerzbehandlung während und nach der Operation, durch eine Veränderung der Chirurgischen Technik, durch die Reduktion der „Verkabelung“ (Drainagen, Magensonde, etc.) auf das Notwendigste, durch eine Verbesserung der Zusammenarbeit aller beteiligten Therapeuten und eine optimierte Fürsorge reduzieren wir die Stressreaktion im Rahmen einer Operation auf ein Minimum.

Hierdurch kommt es zu einer schnelleren Rekonvaleszenz (Erholung) des Patienten von der Operation, zu einer Verminderung der Komplikationen und einer Verkürzung des stationären Aufenthaltes.

 

 

Gallenblasenentfernung
Gallenblasen und Gallensteine werden in der Abteilung üblicherweise mit der minimal-invasiven Technik entfernt. Bei einer schweren akuten Entzündung kann eine kurzzeitige antibiotische Vorbehandlung notwendig sein. Finden sich Steine im Gallenblasengang, wird zunächst mit endoskopischen Techniken (ERCP) versucht, diese zu entfernen, um den operativen Eingriff dann so minimal wie möglich zu gestalten.

 

 

Leberchirurgie
Mit der Leberchirurgie werden gut- oder bösartige Geschwülste der Leber entfernt. Hierbei kann es sich auch um Absiedlungen aus anderen Tumoren, z.B. dem Darmkrebs, handeln (Lebermetastasen).

Alle modernen Operationstechniken, wie das Ultraschallmesser, stehen hierfür zur Verfügung. Falls es die Tumorgröße und die Lokalisation des Tumors in der Leber zulassen, wenden wir in Zusammenarbeit mit der radiologischen Abteilung des Universitätsklinikums Bonn (Direktor: Prof. Dr. Schild) und der Onkologie der Klinik auch die so genannte Radiofrequenzablation (RFA) an.

Hierbei werden die Tumoren mit computertomographisch eingeführten Sonden zerstört- eine Operation kann vermieden werden. Kleinere Lebertumoren und Leberzysten werden üblicherweise minimal-invasiv, d.h. laparoskopisch operiert.

 

 

Leistenbruchversorgung
Die Technik der Leistenbruchversorgung wird individuell an die spezifischen Gegebenheiten bei dem Patienten angepasst. Sie richtet sich nach dem Alter des Patienten, der individuellen Neigung zu einer Bruchbildung, der Größe des Bruches und eventuell vorangegangenen Operationen. Wenn die Implantation eines Kunststoffnetzes indiziert ist, bieten wir die Leistenhernienoperation in minimal-invasiver Technik (TAPP) an. Wir werden Sie gerne beraten, welche Technik in Ihrem besonderen Fall die günstigste ist.

 

 

Magenchirurgie
Je nach Tumorart und Ausdehnung werden Magentumoren laparoskopisch oder offen entfernt. Auch hier werden innovative onkologische Konzepte, das heißt eine Kombination aus Chemotherapie und Operation zur Verbesserung der Prognose nach einem Magentumor eingesetzt. Operationen bei gutartigen Magenerkrankungen sind heute, wegen der verbesserten Medikamente, wesentlich seltener indiziert. Wenn immer möglich, erfolgen diese Operationen in minimal-invasiver Technik.

 

 

Mastdarmchirurgie
Hierbei werden Tumoren des letzten Darmabschnittes entfernt. Handelt es sich um gutartige Tumoren oder bösartige Tumoren in einem frühen Tumorstadium, wenden wir die transanale endoskopische Mikrochirurgie (TEM) an. Die Operation wird videoassistiert mit einem speziellen Instrumentarium, das über den Anus eingeführt wird, durchgeführt. Dadurch kann ein Bauchschnitt vermieden werden.

Bei größeren Tumoren ist es notwendig, eine Bestrahlung und/oder eine Chemotherapie vor der Operation durchzuführen, um den Tumor zu verkleinern und eine Tumorzellverschleppung bei der Operation zu vermeiden. Darüber hinaus kann diese Therapie helfen, einen endgültigen künstlichen Darmausgang zu vermeiden.

Durch die gute interdisziplinäre Zusammenarbeit mit niedergelassenen und krankenhauseigenen Onkologen, Strahlentherapeuten und Gastroenterologen wird das Gesamtkonzept an das jeweilige Tumorstadium optimal angepasst und koordiniert durchgeführt.

 

 

Milzentfernung
Auch die Entfernung der Milz wird bei bestimmten Systemerkrankungen bzw. Bluterkrankungen mit der minimal-invasiven Methode durchgeführt. Hierfür sind nur wenige kurze Schnitte im Oberbauch notwendig. Die Patienten erholen sich sehr schnell von der Operation und verspüren kaum Schmerzen. Insbesondere Kinder profitieren sehr von dieser Technik.

 

 

Narbenbrüche, Bauchwandbruchversorgung
Auch bei Bauchwandbrüchen, wie Narbenbrüchen, großen Nabelbrüchen und parastomalen Brüchen bieten wir die minimal-invasive Operationstechnik an. Hierdurch können das operative Trauma deutlich reduziert und die Schmerzen gemindert werden. Der Patient erholt sich insgesamt schneller von dem Eingriff. Insbesondere bei sehr übergewichtigen Patienten ergeben sich deutliche Vorteile gegenüber der üblicherweise angewendeten offenen Operationsmethode.

 

 

Nebenschilddrüse
Die operative Behandlung bei einer Nebenschilddrüsenüberfunktion, dem so genannten Hyperparathyroidismus (primär, sekundär oder tertiär) wird traditionell häufig in unserer Klinik durchgeführt. Die Behandlung erfolgt in engster Zusammenarbeit mit Nuklearmedizinern und Dialyseärzten.

 

 

Nebenniere
Die Nebennierenchirurgie wird, falls es die Tumorgröße zulässt, ebenfalls in minimal-invasiver Operationstechnik durchgeführt.

 

 

Proktologie, Inkontinenzund Obstipation
Das Fachgebiet der Proktologie betrifft alle Erkrankungen im Enddarmbereich. Zu nennen sind insbesondere Hämorrhoiden, Analprolaps, Rektumprolaps, Rektozele, chronische Verstopfung, Analfissuren (schmerzhafte Schleimhautrisse), Marisken (Hautfalten am Anus), aber auch Abszesse, Fisteln etc.

Darüber hinaus werden Inkontinenzprobleme (unwillkürlicher Stuhlabgang) in enger Kooperation mit der Abteilung für Gynäkologie, Herrn Chefarzt Prof. Dr. Göhring und der Gemeinschaftspraxis für Frauenheilkunde und Urogynäkologie Dr. U. Stier und Dr. R. Schäfer behandelt. Die genannten Erkrankungen sind oft sehr belastend und Beschwerden werden lange in Kauf genommen, bevor ein Arzt konsultiert wird.

Für eine geeignete bzw. erfolgreiche Therapie ist es entscheidend, dass der Enddarmbereich intensiv untersucht wird. In unserer spezialisierten Proktologie-Sprechstunde werden alle wichtigen Untersuchungsverfahren, wie Rektoskopie, Proktoskopie, Sphinktermanometrie etc. durchgeführt. Bei bestimmten Fragestellungen, wie Inkontinenzproblemen werden zusätzliche Untersuchungen (z.B. dynamische Kernspintomographie (MRT) oder Endosonographie) im Haus veranlasst.

Je nach Art und Schweregrad der Enddarmerkrankung können konservative oder operative Therapieverfahren zum Einsatz kommen. Bei der operativen Behandlung kommen moderne schmerzarme Verfahren, wie die die Stapler-Hämorrhoidektomie nach Longo, die STARR-Methode, die Trans-STARR-Methode und die laparoskopische, minimal-invasive Rektopexie zum Einsatz.

 

Refluxerkrankung
Die Behandlung der Refluxerkrankung (chronisches Sodbrennen, saures Aufstoßen) erfolgt in enger Abstimmung mit niedergelassenen Kollegen, Gastroenterologen und der Chirurgischen Abteilung. Insbesondere bei Versagen der Medikamente (Protonenpumpenhemmer) oder einem sehr großen Zwerchfellbruch kann eine Operation Sie dauerhaft von den Beschwerden befreien.

Hierbei wird in minimal-invasiver Technik (Laparoskopie) der Mageneingang, der bei dieser Erkrankung oft in den Brustkorb verlagert ist, wieder in den Bauchraum zurückgeführt. Dann wird eine Magenmanschette über die untere Speiseröhre gelegt, um den Verschluss gegenüber dem Magen wiederherzustellen. Durch die schonende minimal-invasive Technik werden Sie sich sehr schnell von dem Eingriff erholen.

 

Schilddrüse
In intensiver Zusammenarbeit mit niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen erfolgt an unserer Abteilung die operative Behandlung aller gutartigen und bösartigen Schilddrüsenerkrankungen. Mit mehr als 300 Eingriffen pro Jahr ist die Schilddrüsenchirurgie traditionell ein Spezialgebiet unserer Klinik.

Hierbei werden, sofern es die Veränderungen der Schilddrüse zulassen, innovative minimal-invasive Operationsmethoden (ABBA, MIVAT) mit sehr guten kosmetischen Ergebnissen eingesetzt. Hierbei handelt es sich um ein an unserer Abteilung etabliertes, sehr modernes Verfahren, bei dem am Hals nur ein sehr kurzer oder gar kein Schnitt angelegt werden muss.

Durch die ABBA-Methode (axillo-bilateral-breast approach) kann Schilddrüsen-gewebe entfernt werden, ohne dass eine Narbe am Hals zurückbleibt. Notwendig sind zwei 5 mm lange Schnitte am Rand des Brustwarzenhofes und ein weiterer, etwa 1,5-2 cm langer Schnitt in der rechten Achselhöhle. Die Brust selber wird bei der Operation nicht geschädigt, da der Operationszugang direkt unter der Haut liegt, entfernt vom Brustdrüsenkörper. Die Schnitte entlang des Brustwarzenhofrandes sind schon wenige Wochen nach der Operation nicht mehr zu erkennen. Einschränkend gilt auch hier, dass die Methode nur bei kleinen Schilddrüsenveränderungen durchgeführt werden kann.

Die MIVAT-Technik (Minimal-invasive Video assistierte Thyreoidektomie) kombiniert die konventionelle Operationsmethode mit der endoskopischen Chirurgie. Bei dieser Operationsmethode wird, wie bei der klassischen Operation, ein Schnitt im Bereich des Halses gewählt, der jedoch in seiner Länge kürzer ist, als der herkömmliche Schnitt (ca. 2 cm Länge). Das Operations-Gebiet wird mit Wundhaken offen gehalten. Die Präparation erfolgt unter Sicht einer 5 mm dicken Staboptik, die in das Operationsgebiet eingeführt wird. Hierdurch wird ein deutlich kleinerer Hautschnitt ermöglicht. Die Operationsmethode eignet sich auch bei Männern. Einschränkend gilt auch hier, dass die Methode nur bei kleinen Schilddrüsenveränderungen durchgeführt werden kann. Bei größeren Schilddrüsen richtet sich die Schnittlänge nach der Ausdehnung des zu entfernenden Schilddrüsengewebes.

In einem persönlichen Gespräch werden wir Ihnen gerne die Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden weiter erläutern und Ihnen eine auf Ihre individuellen Bedürfnisse und Gegebenheiten zugeschnittene Methode empfehlen.
Im Rahmen der Operation stehen modernste Geräte, wie die Ultraschallschere, die HDTV-Videoassistenz und das Neuromonitoring zur sicheren Darstellung des Stimmbandnervs (N. recurrens) zur Verfügung.

 

Speiseröhrenchirurgie

Bei gut- und bösartigen Tumoren der Speiseröhre kann es notwendig sein, Teile der Speiseröhre zu entfernen. Der entfernte Abschnitt der Speiseröhre wird dann mit Magenanteilen ersetzt. Handelt es sich um bösartige Geschwülste, wird je nach festgestelltem Tumorstadium vor der Operation in enger Abstimmung mit Onkologen und Strahlentherapeuten eine Chemotherapie oder eine kombinierte Strahlen-/Chemotherapie durchgeführt. Hierdurch schrumpft der Tumor und die Prognose des betroffenen Patienten kann verbessert werden.

 

 

Wissenswertes um die Operation herum

 

Ambulante Vorbereitung
Je nach erfolgter Vorbereitung durch Ihren betreuenden Hausarzt und nach Krankheitsbild sollte eine ambulante Vorstellung in unserer Abteilung vor der geplanten Operation erfolgen. Hierbei werden erste Gespräche über die durchzuführende Operation, das Narkoseverfahren und ggf. weitere notwendige Untersuchungen geführt.

Bitte notieren Sie sich im Vorfeld eventuelle Fragen, damit wir Sie erschöpfend beraten können. Spätestens bei dieser Vorstellung werden der Aufnahme- und OP-Termin vereinbart. Weitere Untersuchungen dienen zum einen der Operationsplanung und zum anderen aber auch der Abschätzung des Schweregrades Ihrer Begleiterkrankungen, um Operation und Narkose optimal hierauf abstimmen zu können.

Wir sind bestrebt, Ihren stationären Aufenthalt so kurz wie möglich zu gestalten und die notwendigen weiterführenden Untersuchungen möglichst noch ambulant, z.B. bei Ihrem Hausarzt durchführen zu lassen.

 

Ambulante Operationen
Wenn bei Ihnen eine Operation ambulant durchgeführt werden soll, erfolgt morgens vor der Operation die Aufnahme in dem ambulanten Zentrum, Station 1A (1. Etage). Hier wird Ihnen das Pflegepersonal behilflich sein, sich auf die Operation vorzubereiten. Nach erfolgter Operation werden Sie dann auf die Station 1A zurückverlegt. Im Rahmen einer späteren Visite werden Sie Ihren Operateur und den Anästhesisten treffen, die Sie dann nach einer körperlichen Untersuchung nach Hause entlassen.

 

Die Chirurgischen Stationen
Bei einer geplanten Operation mit stationärem Aufenthalt werden Sie üblicherweise auf einer der Chirurgischen Stationen, 3B, 4A oder 4B, aufgenommen. Je nach Verfügbarkeit wird die Einteilung für eine der Stationen am Tag vor der geplanten Aufnahme durch das Chirurgische Sekretariat vorgenommen. Das Pflegeteam der jeweiligen Station wird Ihnen hilfreich sein, sich auf der Stationsebene zurechtzufinden.

Bitte melden Sie sich zunächst im Stationszimmer. Ein Mitglied des Pflegeteams wird mit Ihnen nach dem Empfang auf der Station ein Aufnahmegespräch führen. Hierbei werden Details über Ihre Erkrankung, über Ihre Hilfsbedürftigkeit (falls vorhanden), über die Ihnen nahe stehenden Personen und über die Abläufe auf der Station mit Ihnen besprochen.

Die gemeinsamen Visiten auf den Stationen mit ärztlichem und pflegerischem Personal finden üblicherweise morgens zwischen 07:15 Uhr und 08:00 Uhr statt. Hierbei werden die Behandlungskonzepte eng zwischen den Pflegekräften und den Ärzten abgestimmt. Je nach Bedarf erfolgen nachmittags, insbesondere am Operationstag oder am Tag vor der Operation, weitere Visiten.

Die Chefarztvisite findet jeden zweiten Tag im Rahmen der Morgenvisite statt und an den anderen Tagen im Verlauf des Nachmittags. Für weitere Gespräche stehen Ihnen und Ihren Angehörigen selbstverständlich auch nachmittags die Stationsärzte und die Oberärzte zur Verfügung. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, wenn Wartezeiten entstehen, denn die Ärzte sind zwischendurch im Operationsbereich tätig. An Wochenenden findet die gemeinsame Visite mit Ärzten und Pflegekräften etwas später zwischen 08:00 Uhr und 10:00 Uhr statt.

Das pflegerische Personal arbeitet in drei Schichten für Sie. Übergabebesprechungen finden von 06:00 Uhr bis 06:30, von 13:00 bis 13:30 und von 20:00 Uhr und 20:30 statt. Um eine reibungslose Übergabe gewährleisten zu können, bitten wir Sie, während dieser Zeiträume gewünschte Gespräche etwas nach hinten zu verschieben. Für Notfälle stehen Ihnen das pflegerische und das ärztliche Personal selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

 

Was wird auf der Station benötigt?
Nehmen Sie bitte nur das Notwendigste mit wie: Toilettenartikel, Schlafanzug & Bademantel, Unterwäsche und Hausschuhe. Bitte denken Sie ferner daran, dass Ihr Krankenkassen-Versicherungsausweis, Ihr Blutgruppenausweis (falls vorhanden), Ihr Allergieausweis (falls vorhanden) und Ihr Impfausweis (falls vorhanden) benötigt wird. Falls vorhanden, wären darüber hinaus eine Medikamentenliste, Befunde und weitere Unterlagen Ihrer Krankengeschichte sehr hilfreich.

 

Abläufe auf der Station vor der OP
Ein Stationsarzt wird Sie im Verlauf des Tages eingehend über Ihr Leiden, aber auch über frühere Erkrankungen oder Operationen sowie Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen, befragen. Für die Ärzte ist es sehr hilfreich, wenn Sie diese Daten bereits genau wissen oder das Wichtigste aufgeschrieben haben. Anschließend wird eine körperliche Untersuchung und ggf. auch eine Blutentnahme (falls keine aktuellen Werte mitgebracht werden) durchgeführt.

Wie bereits oben erwähnt, werden ggf. noch weitere Untersuchungen, die Ihre Erkrankung oder die vorhandenen Begleiterkrankungen betreffen, während des stationären Aufenthaltes vor der Operation durchgeführt.

 

Operationsvorbereitung
Falls nicht schon ambulant erfolgt, werden mit dem verantwortlichen Operateur weitere Gespräche über die geplante Operation mit all ihren Risiken und die in Frage kommende Nachbehandlung geführt. Hierbei sollten Sie uns auch wissen lassen, ob wir Verwandte oder andere gewünschte Personen direkt nach der Operation über deren Ausgang informieren sollen.

Darüber hinaus werden Sie informiert, wohin Sie nach der erfolgten Operation verlegt werden, bzw. ob Sie in Ihr Zimmer auf der Normalstation oder nach größeren Operationen auf die Intensivpflegestation verlegt werden.

Mit dem zuständigen Anästhesisten (Narkosearzt) wird, falls nicht schon ambulant erfolgt, vor der Operation ein Gespräch über das geplante Narkoseverfahren und Alternativmöglichkeiten durchgeführt. Hierbei wird Ihnen erklärt, welche Maßnahmen ergriffen werden, damit Sie von der Operation nichts merken und damit Sie während und nach der Operation keine Schmerzen verspüren.

Am Abend vor der Operation sollten Sie etwa ab Mitternacht nüchtern bleiben und nicht mehr rauchen. Auf Wunsch erhalten Sie ein leichtes Schlafmittel. Nachdem Sie morgens geweckt werden, können Sie sich noch duschen. Ihre Medikamente sollten wie gewohnt mit einem Schluck Wasser eingenommen werden.

Dann werden Sie von dem Pflegepersonal ein Klinikhemd erhalten. Je nach Operationsplanung werden Sie zwischen 7:00 Uhr und dem frühen Nachmittag in den Operationsbereich gebracht. Vorher erhalten Sie ein Beruhigungsmittel, die so genannte Prämedikation. Im Operationsbereich werden Sie von dem Narkose- und OP-Personal empfangen.

 

Narkosevorbereitung
In einem Vorbereitungsraum werden dann Elektroden an Ihrem Brustkorb angebracht, um die Herzaktion während der Narkose überwachen zu können. An einem Ihrer Finger oder dem Ohrläppchen wird eine Sauerstoff-Messsonde angebracht. Nach Legen einer Infusion wird dann die entsprechende Narkose eingeleitet.

 

Nach der Operation
Am Ende der Operation werden Sie zunächst in den Aufwachraum gebracht. Dort wachen Sie dann schmerzfrei auf. Sobald Ihr Wachheitszustand es erlaubt, werden Sie auf die Chirurgische Normalstation zurückverlegt. Die früh-postoperative Schmerztherapie wird entweder über eine Infusion oder über einen Schmerzkatheter gewährleistet. In den Folgetagen werden diese Medikamente schrittweise durch Schmerz-Tabletten oder -Tropfen ersetzt. Bei größeren Operationen werden Sie übergangsweise auf die Überwachungs- oder Intensivstation verlegt.

 

Nachbehandlung
Die weitere Nachbehandlung auf der Station richtet sich nach Ihrem Krankheitsbild und der durchgeführten Operation. Genaue Details können Sie von Ihren betreuenden Ärzten erfahren. Nach Ihrer Entlassung werden Sie, je nach durchgeführtem Eingriff, weiter in der Chirurgischen Ambulanz oder bei dem niedergelassenen Arzt betreut, der Sie eingewiesen hat. In bestimmten Situationen erfolgt zusätzlich die Begleitbehandlung bei den entsprechenden Spezialisten (beispielsweise bei einer Krebserkrankung).

 

 

Weiterführende Links

 

Virtueller Rundgang durch die Zimmer der Station 4b

 

Virtueller Rundgang durch den Operationssaal

 

Integratives Darmzentrum Bonn/Rhein-Sieg e.V.(IDZB)
Die Abteilung ist Mitglied und Kooperationspartner im Integrativen Darmzentrum Bonn/Rhein Sieg e.V., in dem sich Gastroenterologen, Onkologen, Chirurgen und weitere Kooperationspartner der Region zur Optimierung der Behandlung des Darmkrebses zusammengeschlossen haben. Ziel ist eine optimal aufeinander abgestimmte, fachübergreifende Darmkrebsbehandlung.

Hierbei werden zusätzlich zu den klinikeigenen Maßnahmen die Abläufe zwischen den niedergelassenen Ärzten und dem Krankenhaus optimiert. Es sollen in einem durchgängigen Behandlungskonzept ambulante und stationäre Behandlungsschritte vom niedergelassenen Arzt über Spezialisten, über die Krankenhausbehandlung und dann zurück zum niedergelassenen Arzt schlüssig im Vorfeld aufeinander abgestimmt werden.


>
Videoclip über das Darmzentrum an den Evangelischen Kliniken
www.idzb.de

 


ILCO
Die Deutsche ILCO e.V. ist die bundesweite Solidargemeinschaft von Stomaträgern (Menschen mit künstlichem Darmausgang oder künstlicher Harnableitung) und von Menschen mit Darmkrebs sowie deren Angehörige. Die Deutsche ILCO will allen Betroffenen in Deutschland beistehen, dass sie auch mit dem Stoma und mit einer Darmkrebserkrankung selbstbestimmt und selbständig handeln können.

Die wichtigsten Unterstützungsangebote der Deutschen ILCO sind persönliche Gespräche und Erfahrungsaustausch, unabhängige Informationen zu Fragen des täglichen Lebens mit Stoma und mit Darmkrebs sowie vorausschauend aktive Interessenvertretung. Die Deutsche ILCO ist dabei zugewandt in der persönlichen Unterstützung, kompetent und glaubwürdig in Fragen des Lebens mit Stoma oder Darmkrebs, praxisnah in der Gestaltung und Vermittlung von verständlichen Informationen und einflussreich durch hohe Mitgliederzahl und Unabhängigkeit.

Sie will Betroffenen beistehen und Mut machen, das Leben mit Stoma oder Darmkrebs anzunehmen. Mitglieder der ILCO führen regelmäßig Besucherdienste für unsere Patienten aus. Hierbei erfolgen auf Wunsch orientierende und informative Gespräche von „Betroffenen“ zu „Betroffenen“. Bitte richten Sie sich an Ihre Pflegekraft oder an Ihren Stationsarzt um einen Kontakt herzustellen. Darüber hinaus steht auf den Stationen Informationsmaterial zur Verfügung.


www.ilco.de

 

 

Selbsthilfegruppe Adipositaszentrum Bonn

Die Ziele der Adipositas-Selbsthilfegruppe sind insbesondere: Gruppengespräche, Erfahrungsaustausch, Beratung und Begleitung von Betroffenen und deren Angehörigen, Ernährungsberatung, Gemeinsame Sportangebote, Patenschaften zur Stärkung des Wir-Gefühls, Kleidertauschbörse, Betreuung von frisch operierten Patienten (auf besonderen Wunsch), Beratung bei geplanten Adipositas-Operationen, Hilfe im Antrags- und Widerspruchsverfahren und Beratung bei geplanten medizinisch indizierten plastischen Operationen. Die Selbsthilfegruppe Adipositaszentrum Bonn trifft sich jeden 3. Donnerstag im Monat um 18:00 Uhr im großen Saal des Johanniter-Krankenhauses (4. Etage).


www.shg-adipositas.de